Das Besondere Angebot
April - Oktober:
Die „Blauen Augen der Lausitz“
„Gott schuf die Lausitz, aber der Teufel legte die Kohle darunter.“ Seit über einhundert Jahren wird die Lausitz durch den Tagebau geprägt. Von 1907 bis 1915 ließ die Ilse-Bergbau-AG die „Gartenstadt Marga“ in Brieske als Werkssiedlung errichten. Die Anlage, die zu den ersten ihrer Art in Deutschland gehört, wurde inzwischen saniert. Die Brachflächen der stillgelegten Tagebaue werden in einem langanhaltenden Prozess renaturiert. Dabei entsteht ein großes Seengebiet - die „Blauen Augen der Lausitz“. Nach Fahrt und Spaziergang entlang der im Renaturierungsprozess befindlichen Flächen, der Besichtigung von Kanälen und Staustufen und der Erklimmung eines 30 m hohen Aussichtsturms kann von den IBA-Terrassen aus ein Blick auf den entstehenden Ilse-See geworfen werden.
Dauer: ca. 12 Stunden
Preis pro Person bei mindestens 40 Teilnehmern: 41,50 €
(zusätzlich ein Freiplatz); ab 44 zahlende Teilnehmer zwei Freiplätze; maximal 48 Teilnehmer
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Das Besondere Angebot
November – März:
Prignitzer Spezialität: Knieperkohl
Ein regionaltypisches Mittagessen erwartet die Teilnehmer in einem kleinen Prignitzdorf: Knieperkohl - ein Gemisch aus Markstammkohl, Weißkohl und Grünkohl, zu dem Eisbeinfleisch, deftige Würste sowie Pell- und Salzkartoffeln gereicht werden. Nach einem Verdauungsspaziergang führt die Fahrt zum sanierten Barockschloss Neuhausen, das im 18. Jahrhundert auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Burg entstand. Mittelalterlich ist auch die sogenannte Burgkapelle mit nahezu vollständig erhaltener Ausmalung.
In unmittelbarer Nähe befindet sich die Ruine einer zweiten Burganlage.
Dauer: ca. 10 Stunden
Preis pro Person bei mindestens 40 Teilnehmern: 40,00 €
(zusätzlich ein Freiplatz); ab 44 zahlende Teilnehmer zwei Freiplätze; maximal 48 Teilnehmer
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Das Besondere Angebot
Nachmittagsfahrt (ganzjährig):
Paul Gerhardt in Mittenwalde
An der Mittenwalder Stadtkirche St. Moritz wirkte von 1651 bis 1657 der bekannte Kirchenlieddichter Paul Gerhardt. Bei einer Führung durch die Kirche werden wir viel über ihn und seine Zeit erfahren. Kaffee und Kuchen.
Dauer: ca. 5 Stunden
Preis pro Person bei mindestens 40 Teilnehmern: 23,50 €
(zusätzlich ein Freiplatz); ab 44 zahlende Teilnehmer zwei Freiplätze; maximal 48 Teilnehmer
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März/April:
Niederlausitzer Ostervorbereitung
Zu den bekanntesten volkskundlichen Erzeugnissen der Lausitz gehören die verzierten Ostereier. Im Sorbischen Heimatmuseum Dissen werden wir in die Geheimnisse der Wachs-Batik-Technik eingeführt und können dann selbst versuchen, das theoretisch Erlernte in die Praxis umzusetzen. Ein Spaziergang durch das Storchendorf Dissen (ca. zehn Horste), eine Führung durch das Museum und die Dissener Dorfkirche sowie Mittagessen und Kaffee und Kuchen vervollständigen das Programm.
Dauer: ca. 10 Stunden
Preis pro Person bei mindestens 40 Teilnehmern: 43,00 €
(zusätzlich ein Freiplatz); ab 44 zahlende Teilnehmer zwei Freiplätze; maximal 48 Teilnehmer
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April/Mai:
Frühling an der Oder
Vom einstigen Wohlstand der Hansestadt Frankfurt (Oder) zeugen u.a. die aus Russland zurückgekehrten Fenster der Marienkirche. Ein einführender Lichtbildervortrag erläutert das einmalige Bildprogramm. An den Oderhängen bei Lebus blühen in dieser Zeit leuchtend gelb die Adonisröschen, deren Name sich aus der griechischen Mythologie ableitet. Zwei Spaziergänge führen durch das hügelige Gelände. Zum Kaffeetrinken fahren wir in die ehemalige Bischofsstadt Lebus.
Dauer: ca. 11 Stunden
Preis pro Person bei mindestens 40 Teilnehmern: 40,00 €
(zusätzlich ein Freiplatz); ab 44 zahlende Teilnehmer zwei Freiplätze; maximal 48 Teilnehmer
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Mai/Juni:
Spargel aus der Prignitz
Nicht nur bei Beelitz wird das „Königsgemüse“ angebaut; auch große Teile der Prignitz mit ihren leichten Böden bieten beste Voraussetzungen. Nach der Besichtigung der Dorfkirche Wutike, die u.a. einen Altaraufsatz aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges besitzt, werden die Teilnehmer zu einem „Spargel-satt“-Essen erwartet. Anschließend besteht die Möglichkeit, frischen Spargel direkt vom Erzeuger auf dem Gut Burghof Horst zu kaufen. Eine Führung über die Gutsanlage gibt anhand der baulichen Zeugnisse einen Einblick in die historische Entwicklung eines landwirtschaftlichen Gutes vom späten Mittelalter bis zur Neuzeit. Nach einem kleinen Spaziergang führt die Fahrt zu „Hänsel und Gretel“, wo frischer Blechkuchen auf die Fahrtteilnehmer wartet.
Dauer: ca. 10 Stunden
Preis pro Person bei mindestens 40 Teilnehmern: 41,00 €
(zusätzlich ein Freiplatz); ab 44 zahlende Teilnehmer zwei Freiplätze; maximal 48 Teilnehmer
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Ganzjährig, besonders zu empfehlen im Mai:
Parks in der Oberlausitz - Waldeisenbahn Muskau
Im Rhododendronpark Kromlau steht im Mai einer der größten Bestände an Azaleen und Rhododendren Deutschlands in prächtiger Blüte. Nach einer Führung fahren wir mit der Waldeisenbahn Muskau, einer Schmalspurbahn, die ab 1895 der industriellen Erschließung der Standesherrschaft Muskau gedient hatte, nach Weißwasser. Diese Bahn bestand - zuletzt unter der Regie der Deutschen Reichsbahn - bis 1978. Der Nachmittag steht im Zeichen des berühmten Garten- und Lebenskünstler Hermann von Pückler-Muskau: Die Ausstellung „Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“ im restaurierten Neuen Schloss lädt zum Schauen und Mitmachen ein. Kaffeetrinken im Café Pückler.
Dauer: ca. 12 Stunden
Preis pro Person bei mindestens 40 Teilnehmern: 47,50 €
(zusätzlich ein Freiplatz); ab 44 zahlende Teilnehmer zwei Freiplätze; maximal 48 Teilnehmer. (Wird zum Kaffee Pücklertorte gewünscht, erhöht sich der Preis um 1,00 € p. P.)
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Mai - September:
Am und im Spreewald
Nähert man sich dem am Rande des Spreewaldes gelegenen Dorf Straupitz, so grüßen schon von Weitem die Türme der großen Kirche, die 1828-1832 nach Plänen Karl Friedrich Schinkels für Straupitz und sechs weitere Dörfer erbaut wurde. Eine Einmaligkeit in Deutschland ist die Holländerwindmühle am Nordrand des Dorfes, hat sie doch eine dreifache Funktion: Hier kann Korn gemahlen, Holz gesägt und Leinsamen zu Öl gepresst werden. Der nachmittägliche Spaziergang führt nach Burg Kauper. Den Abschluss bildet eine eineinhalbstündige Kahnfahrt durch den Burger Spreewald mit Kaffee und Kuchen an Bord.
Dauer: ca. 11 Stunden
Preis pro Person bei mindestens 40 Teilnehmern: 47,00 €
(zusätzlich ein Freiplatz); ab 44 zahlende Teilnehmer zwei Freiplätze; maximal 48 Teilnehmer
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Mai - August:
Storchendorf Rühstädt
Vor über 1000 Jahren wurde das Bistum Havelberg als Zentrum für die Christianisierung des Landes östlich der Elbe gegründet. An die große Zeit der Stadt erinnert der alles überragende Dom. Nach dem Mittagessen führt ein Spaziergang zum Gnevsdorfer Wehr, wo die Havel in die Elbe mündet. Anschließend besuchen wir das storchenreichste Dorf Deutschlands, Rühstädt, mit jährlich 30 bis 40 Storchenpaaren. In der Dorfkirche erinnern mehrere Grabsteine und Epitaphien an die berühmt-berüchtigte Familie Quitzow.
Dauer: ca. 12 Stunden
Preis pro Person bei mindestens 40 Teilnehmern: 42,50 €
(zusätzlich ein Freiplatz); ab 44 zahlende Teilnehmer zwei Freiplätze; maximal 48 Teilnehmer
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August
– Oktober:
(nur an einigen Wochenenden 2011)
Theater in der Kirche: Der zerbrochene Krug
Vor 200 Jahren schied Heinrich von Kleist am Wannsee aus dem Leben.
Diesem Dramatiker widmet sich in diesem Jahr das Projekt „Theater in der
Kirche“ mit dem Stück „Der zerbrochne Krug“ (www.theater-in-der-kirche.de). Von
August bis Oktober gastiert das Ensemble an den Wochenenden (27./28.8.;
3./4.9.; 17./18.9.; 25.9.; 2.10.; 15.10.;23.10.) in verschiedenen Dorfkirchen Brandenburgs. Je nach Spielort
stellen wir ein Rahmenprogramm zusammen.
Dauer: ca. 10–12 Stunden
Preis: nach Anfrage
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November:
Martin und die Gänse
Traditionell wird am 11. November der Martinstag gefeiert. Der Legende nach versteckte sich Martin im Gänsestall, als er Bischof von Tours werden sollte. Doch die Gänse verrieten ihn durch ihr Geschnatter. Geht es ihnen deshalb zu dieser Zeit „an den Kragen“? Wir werden es erfahren. Nach dem „Gänsebraten satt“ ist eine kleine Verdauungswanderung angesagt, bevor wir in Kyritz die
Kirche besuchen. Was es mit dem mecklenburgischen Ritter Bassewitz
und der Stadt Kyritz auf sich hat, werden wir auf dem
Marktplatz hören und sehen. Bei Kaffee und Kuchen klingt der Tag aus.
Dauer: ca. 9 Stunden
Preis pro Person bei mindestens 40 Teilnehmern: 41,00 €
(zusätzlich ein Freiplatz); ab 44 zahlende Teilnehmer zwei Freiplätze; maximal 48 Teilnehmer
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November/Dezember:
Advent auf dem Töpferhof
Das Museum in Bad Liebenwerda beherbergt seit einigen Jahren eine Marionettensammlung. Das Marionettentheater „fundus - Das Museum auf Rädern“ lässt für uns „die Puppen tanzen“. Nach dem Mittagessen erklingt in der St.-Nikolai-Kirche die Orgel, gespielt von Orgelbaumeister Voigt. Den Abschluss der Fahrt bildet ein Besuch in einer Töpferei in Hohenleipisch, wo es inmitten der „Scherben“ Kaffee und Kuchen gibt.
Dauer: ca. 12 Stunden
Preis pro Person bei mindestens 40 Teilnehmern: 46,00 €
(zusätzlich ein Freiplatz); ab 44 zahlende Teilnehmer zwei Freiplätze; maximal 48 Teilnehmer
Zusätzlich ist der Pauschalpreis für das Marionettentheater (je nach Programm 200 bis 250 €) vor Ort zu entrichten.
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Dezember:
Die Schokoladenseite der Lausitz
Wir beginnen mit einem Besuch in der belgischen Confiserie „Felicitas“
der Familie Matthijsen-Bienstmann in Hornow, wo wir mit einer Kostprobe begrüßt
werden und den Chocolatiers bei der Arbeit zuschauen. Nach dem Mittagessen
(„Essen vom heißen Stein“) fahren wir zum Sorbischen Heimatmuseum Dissen, wo
uns nach einer Führung der sorbische Poet und Liedermacher Pittkunnings mit
einem musikalisch-literarischen Programm erwartet, bei dem u.a. über sorbische
Bräuche zur Weihnacht erzählt wird.
Dauer: ca. 11 Stunden
Preis pro Person bei mindestens 40 Teilnehmern: 47,50 €
(zusätzlich ein Freiplatz); ab 44 zahlende Teilnehmer zwei Freiplätze; maximal 48 Teilnehmer
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